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Wie alles begann

Wir sitzen in Lambrecht in der Turnhalle. Gerade haben wir den Gäßbock-Marathon 2010 beendet. Die Gespräche kreisen beim Abschlussbierchen um das Thema Alpencross. Steffen und Joggel kündigen an irgendwann einmal die Brenta-Dolomiten bereisen zu wollen. Zufällig ergreife ich ein ausgelegtes Fahrtwind Prospekt und tatsächlich ist darin eine Brenta Umrundung in 4 Etappen beschrieben. Eine geführte Tour, für uns Memmen ein Unding. Wer sollte uns etwas vormachen wollen. Hütten buchen, Strecken ausarbeiten, das haben wir schon gekonnt bevor Fahrtwind überhaupt gegründet wurde. So wurde die Idee verworfen, jedoch fand das Heftlein in einigen Rucksäcken ein Plätzchen.
Einige Wochen später, Steffen kam Freude strahlend aus dem Urlaub zurück. Er berichtete von einer geführten Tagestour in den Alpen. Sein Guide, der Hotelwirt, kannte gut versteckte und traumhafte Trails, weit ab von breiten Schotterabfahrten, die einem mit der Zunge schnalzen ließen. Sofort kam uns die Idee einer geführten Tour wieder in den Sinn. Und dann das absolut Unerwartete: Die Memmen geben ihren Führungsanspruch ab, das heißt wir beschlossen eine geführte Tour auszuprobieren. Und schon kurze Zeit später war klar, wir buchen bei Fahrtwind die 4-Tages Tour rund um die Brenta Dolomiten.
Mitfahrer waren die üblichen Verdächtigen:
  • Steffen: Organisator und Ansprechpartner
  • Oli: Josef Ackermann der Memmen, keiner jongliert schneller mit Zahlen
  • Zeppi: Jack Sparrow der Memmen, immer auf der jagt nach einem Schatz
  • Joggel: Gruppetto-Joggel, der Mann fürs beste Ende
  • Jürgen: Wurstmarkt-Ikone und bester Kenner des Forster Stifts
  • Schorsch: Stubenältester und Bergkönig
  • Dirk: ungekrönter Trainingskönig
  • Stephan: Alberto Contador der Memmen, keiner tänzelt wie er die Berge hinauf
  • Christian: Memmen-Chronist
Wie immer sollte natürlich auch noch ein passendes Tourshirt her:
Zusätzlich dabei:
  • Matthias: einzige Nicht-Memme, buchte die Tour alleine, Benjamin der Gruppe
  • Jochen: Bikeguide, Karten-Hero und Zugpferd
  • Iris: Fahrerin des Begleitfahrzeugs, unsere preußisch gute Seele, versorgte uns mit Essen, Ersatzmaterial und mentaler Stärke
Leider mussten wir kurz vor Start noch auf unseren Jens verzichten. Er bewies Stärke und Familiensinn als er die Tour absagte um bei Frau und Kind zu Hause zu bleiben. Wir haben ihn vermisst!
Der Tag der Anreise rückte näher. Die Zahl der Mails mit Anfragen zu Wetter, Kleiderordnung, Fahrzeiten und Materialmitnahme wurde täglich größer. Und dann ging es endlich los.

30.08.2011: Anreisetag

Fast zeitgleich erreichten wir unseren Startort Coredo. Die Fahrt dauerte knapp 7 Stunden. Nach dem Einchecken ging es erst einmal in die örtliche Pizzaria. Die Brenta-Umrundung konnte beginnen.