2. Mountainbikepark - Pfälzerwaldmarathon

”Auf ihr Brieder in die Palz …” So lautet der Titel eines wohlbekannten Pfälzer Liedes. Und das kann ich nur jedem empfehlen, der den 2. Endorfin Mountainbikepark-Pfälzerwaldmarathon (www.mountainpark-pfaelzerwald.de) am 18.August verpasst hat. Doch der Reihe nach:

Samstag, 18.08.2007; Oli und ich haben schon gestern die Memmen Dirk und Lottel mit ihren Wohnmobilen vorausgeschickt um die Startnummern zu organisieren. Das Starterpack war mit Riegel, Iso-Gel, T-Shirt, und allerlei Proben mal wieder toll bestückt. Da könnten sich die Organisatoren des MLP-Marathons in Mannheim mal eine Scheibe abschneiden. Da gab es für 40 € nur ein popeliges CAP´s Getränk. Doch zurück zum Biken. Gut ausgeschlafen kommen wir kurz vor neun am Campingplatz Clausensee an. Die Sonne scheint schon aber das Thermometer zeigt nur 8°C. Eindeutig zu kalt für Mitte August.

Schnell die Startnummern ans Bike montiert und schon wollen wir zum Start eilen. Doch da erreicht uns die Lautsprecherdurchsage, dass in 3 Gruppen gestartet wird. (Stand auch so im Infoflyer. Wer lesen kann, ist halt doch im Vorteil!). Da sich die Gruppen nicht nach der Stärke der Fahrer, sondern nach der Startnummer aufteilen, nimmt das erheblich die Hektik aus dem Starterfeld.

10 Minuten vor Zehn geht es in Gruppe 3 dann auch für uns los. Wie schon im letzten Jahr haben sich die Tourguides wieder mal selbst übertroffen. Eine wunderschöne Strecke mit richtig vielen Singletrails (Beginnend zu Zeiten als sich das Feld schon entzerrt hat), teils technisch anspruchsvoll, teils schön zum Kilometermachen. Und alles fahrbar, keine Schiebestrecken, die die Waden zum kochen bringen. Das macht richtig Werbung für unser schönes Pfälzer Land.

Die Strecke wurde wie im letzten Jahr Kleeblattförmig aufgeteilt und jeder hatte die Möglichkeit sich nach 45, 70 oder 90 Kilometern zu entscheiden ob er noch was dranhängen oder lieber abkürzen möchte. Die 45 km Strecke ging mit 800 hm über Merzalben und Leimen wieder zum Campingplatz. Verpflegungsstation war auf der wunderschön gelegenen Burg Gräfenstein.

Hier ein kurzer Einwurf zu den Verpflegungsstellen.

Ein herzliches Dankeschön an die vielen Helfer, die es geschafft haben an jeder Verpflegungsstation ein Buffet aufzubauen das seinesgleichen sucht. Macht das bitte nächste Jahr nicht mehr !!! Ich war schon auf der Burg drauf und dran den Marathon Marathon sein zu lassen, einfach in der Sonne sitzenzubleiben und mich an den Kuchen, Broten, Knusperstangen, Riegeln, Äpfeln, Bananen usw. ausgiebig zu laben. Doch Oli und Dirk drängen zum Weiterfahren. Als Oli nur kurz den Sitz seiner Bremse korrigiert, steht schon ein Pannenhelfer der Organisation bereit um uns zu helfen. Die Jungs radeln tatsächlich die Strecke ab um die Teilnehmer mit Müsliriegeln zu versorgen bzw. bei Pannen zu unterstützen.

So kommen wir zurück zum Clausensee, essen wieder und machen uns auf die 2. Runde zu bewältigen. 25 km und 500 hm über Heltersberg und Waldfischbach zurück zum See. Verfahren war dieses Jahr übrigens nicht möglich. Die Ausschilderung der Strecke war perfekt. Gerade durchfahren wir die Zielfahne kommt auch schon Lottel an. Er hat noch 20 km draufgelegt und ist die 90er Runde gefahren. Und selbst bei den beiden knapp 20 km Anhängseln gab es noch komplette Verpflegungstellen in der Mitte.

 

Im Ziel gibt es dann 40 Kisten Erdinger alkfrei Freibier für die Finisher. Eine Prima Idee mit isotonischen Getränken die müden Geister wieder aufzuwecken. Die Verlosung ging in 2 Runden flott über die Bühne und mann glaubt es kaum, wir haben was gewonnen. Lottel, der Pfälzer Wahlstuttgarter 3 Flaschen Wein und ich ein klasse Endorfintrikot in M. Das passte mir gerade über den Oberschenkel. Doch die Jungs vom Endorfinstand haben es mir freundlicherweise in meine Größe getauscht. Dafür noch mal vielen Dank.

 

Und was war schlecht? Eigentlich nix. Doch irgendwas muss ich doch immer meckern. Wenn das Wetter schlecht gewesen wäre, wäre die Party im Ziel mangels Zelt wohl ausgefallen. Das war letztes Jahr an der Sägmühle auch schon so. Also aufgepasst nächstes Jahr.

Und auch noch die Sache mit den T-Shirts. Die Lambrechter haben doch schon mal Tassen, und die Lemberger schon mal Handtücher gemacht. Die werden heute noch genutzt. Die Shirts vom letzten Jahr jedoch nicht mehr.

Alles in allem wird der Marathon ein fester Bestandteil im Outdoormemmenmarathonplan der nächsten Jahre werden. Weiter so.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen nächstes Jahr an der Sägmühle.

Eure Memme
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