Etwas verspätet trifft der Bericht des 9. Outdoormemme Bikeweekends ein. Aber es war ja schließlich eine ausgemachte Partytour. Und da geht eben alles etwas langsamer. Da das Wochenende ganz unter dem Motto „Let’s have a party“ stand, wurde die Strecke auch so geplant (was so gar nicht in Christians „Projekt Minus 10“ passte). Damit hatte sich Christan nämlich versucht bei seiner Liebsten einzuschleimen, um so den Kitzalp Marathon im Juni 2005 in Kitzbühl mitfahren zu können. Will heißen: „Projekt Minus 10“ = Minus 10 kg Gewicht bis Mai 2005. Die Tour begann dann auch ganz gemächlich mit einer Bahnfahrt vom Hauptbahnhof Limburgerhof über Neustadt/Weinstraße durch die Vorderpfalz nach Weißenburg kurz hinter der französischen Grenze.




Nach einer Runde Croissants wurden die Oberschenkelmuskel zum erstenmal so richtig sauer gefahren.





Die 15 km bis nach Nothweiler schafften wir gerade noch mit vorletzter Kraft. Endlich Pause. Das Mittagessen, bestehend aus einem Flammkuchen mit Zwiebel, Knobi und Speck und einem flambierten Nachtischflammkuchen, wurde begehrlich aufgenommen.

 

Dann wurde mal wieder geradelt. Über den Gimpelhof zur Burg Fleckenstein. Und um den kulturellen Teil der Tour nicht zu kurz kommen zu lassen, wurde erst mal eine Burgbesichtigung anberaumt.




Während sich die einen in der Sonne aalten,
arbeitete Christian wieder an seinem Projekt Minus 10.

 

Weiter gings dann über die Burgen Löwenstein, Hohenburg zur Wegelnburg. Von einer Besichtigung wurde abgesehen, da die Burgen

  1. nur 500m auseinanderliegen
  2. schon aus früheren Touren bekannt waren und
  3. wir dann vor Einbruch der Dunkelheit wohl nicht mehr aus dem Wald gekommen wären.

 

Durch die verträumten Wasgaudörfchen Bärenbach und Erlenbach gelangten wir, nicht ohne ein Bild bei „unserer Bank“ O-Ton Christian und Zeppi, gemacht zu haben, flott nach Lauterschwan und kurz darauf an unser Etappenziel, das Naturfreundehaus Bethof.

Natürlich nicht ohne einen kurzen Stopp in Erlenbach um bei einer Kneippkur die Müdigkeit aus den Beinen zu treten.

 

 

Hier erwartete uns Wellnessmemme Gerd (er war mit dem Auto gekommen, um den Strapazen der Tour zu entgehen) schon mit der ersten Runde kühlen Weizenbiers.

 

 


Zu später Stunde brillierte UST Christian mit Weißheiten aus dem Tierreich.

Beispiel: Warum ertrinkt eine Kuh im Teich.

  1. Sie kann nicht schwimmen.
  2. Sie kann ihren Sphinkter nicht dichthalten und läuft daher voll Wasser.

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Der 2. Tag: Völlig kaputt von den Anstrengungen des gestrigen Tages (oder auch der Nacht) sitzen die Memmen beim Frühstück und begutachten den Routenplan des 2. Tages


Die Frühaufsteher treffen auch schon erste Vorbereitungen….

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Der führt uns von Lauterschwan zur Burg Landeck und dann weiter auf die deutsche Weinstraße. Quer durch die Wingert (für Außengeländer: pfälzisch für „Weinberge”) geht es bis St. Johann immer parallel zur Weinstraße. Bei einem kurzen Stop gibt es den ersten Schoppen „Neie“ (Neuer Wein).

Im Hainbachtal machen wir uns auf zur Landauer Hütte und über drei Buchen zum PWV Forsthaus Heldenstein.Hier wieder kurze Rast und flott weiter zum Totenkopf. Da die Totenkopfhütte für ihren Kuchen bekannt ist, wollen wir natürlich auch ein kleines Stückchen probieren. Es stimmt! Der gedeckte Heidelbeerkuchen ist spitze.

Doch der Zug zur Heimreise ruft, und so machen wir uns auf die tolle Abfahrt durch das Kaltenbrunnertal bis nach Neustadt. Hier stellen wir fest, das unser Zug gerade aus dem Bahnhof gerollt ist. Und so haben wir noch eine Stunde Zeit, um uns bei einem kleinen Eisbecher unsere Heldentaten des vergangenen Wochenendes nochmals zu erzählen.

Ach ja, Christian arbeitet immer noch an seinem Projekt Minus 10. Alles in allem mal wieder ein gelungenes Bikewochenende unter dem Motto „let’s have a party“, mit viel Spaß und auch mit den Memmen, die nicht nur Kilometer mit dem Bike fressen wollen.

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