„Als Miriquidi und Mircwidu bezeichnete der frühmittelalterliche Historiograph Thietmar von Merseburg das Erzgebirge und einen Teil des zu der Zeit bewaldeten Vorlandes. Lateinisch Miriquidi silva bedeutet zu Deutsch „Dunkel-, Finsterwald“.

Als Grundform der Namen liegt eine zweigliedrige Komposition vor, die aus den Formen germanisch *merkwaz (altsächsisch mirki, altenglisch mierce), deutsch Dunkel und *wiðuz, deutsch Baum, Holz, Wald gebildet ist. Den altenglischen- und sächsischen Belegen kommt im ersten Glied eine Bedeutungserweiterung von „böse“ bei. Die analoge gutbelegte altnordische Form Myrkviðr erscheint in der hochmittelalterlichen isländisch-norwegischen Sagaliteratur und in Texten der Edda.“

Soweit Wikipedia zum Namen.

Nachdem wir im letzten Jahr erfolgreich den Stoneman Taurista in Flachau absolviert hatten, beschlossen wir auch im Jahr 2020 einen Stoneman in Angriff zu nehmen. Diesmal sollte es ins Erzgebirge gehen. Den Stoneman Miriquidi wollten wir als Genuss-Tour in 3 Etappen fahren.

Doch dann kam Corona. Von Tag zu Tag wurden mehr Veranstaltungen abgesagt. Der Veranstalter teilte auf seiner Homepage mit, dass wegen der Quarantäne-Regeln die Strecke umgeplant werden muss und nur noch auf deutschem Boden gefahren werden kann. Wir waren skeptisch, ob denn die nun einsetzenden Lockerungen schnell genug kamen, um die Tour durchzuführen. Und wir sollten Glück haben. Gerade rechtzeitig wurde von offizieller Seite aus verkündet, dass Sport in einer größeren Gruppe mit ausreichend Abstand wieder möglich sei und dass die Hotels und Restaurants unter Einhaltung von strengen Regeln wieder öffnen durften. Der einzige Wermutstropfen war die Anreise: es war weiterhin nicht gestattet mit mehreren Familien in einem Auto gemeinsam zu fahren. Wir mussten in 2er-Gruppen mit dem Autos anreisen. Ein weiterer Diskussionspunkt war die Einteilung der Tour. Wir hatten angegeben in 3 Tagen die Strecke meistern zu wollen. Dementsprechend waren die Hotels und Unterkünfte gebucht. Doch leider musste die Strecke verlegt werden. Dies hatte zur Folge, dass für uns am ersten Tag eine Etappe mit gut 83 km und knapp 2000 Höhenmetern wartete. Die Skepsis war entsprechend groß, da Joggel mit dem eBike fahren wollte und wir uns nicht sicher waren, ob der Akku reichen würde. Joggel sah das allerdings recht entspannt und meinte, dass er sein Ladegerät mitnehmen wolle und das dann schon klappen wird. Sein Wort in Gottes Ohr – ich gebe zu, ich war nicht davon überzeugt.

So reisten wir am 10.06.2020 an:

Steffen und Oli

Thomas und Joggel, sowie

Jens und Christian

Wir 6 Memmen wollten das Abenteuer Miriquidi gemeinsam angehen.

 

10.06.2020: Anreise

Die Wetterprognose war katastrophal. Es sollte heute und morgen aus Kübeln schütten. Zumindest für den Anreisetag war das korrekt. Wir fuhren im strömenden Regen nach Sachsen und erreichten unseren Startpunkt in Scheibenberg rechtzeitig zum Abendessen. Auch für den nächsten Tag war ein ordentlicher Regen gemeldet. Ziemlich ratlos saßen wir beim Begrüßungsbierchen zusammen und versuchten uns das Wetter schön zu trinken. Immerhin staubt es nicht so doll, wir werden nicht so viel schwitzen und müssen nicht so viel trinken, Sonnencreme werden wir nicht benötigen, und warum hat man eigentlich Regenklamotten fürs Bike gekauft, wenn man nie bei Regen fährt? So oder so ähnlich klangen die bangen Sätze, bis – ja bis Memme Jens die Karte mit der Routenführung in den Händen hielt. Mit einem verschmitzten Grinsen legte er die Karte auf den Tisch und stelle zufrieden fest, dass es mindestens 2 Möglichkeiten gäbe die erste Etappe abzukürzen. Schnell wurde ein Faktencheck von den übrigen Memmen durchgeführt und wir konnten Jens Idee bestätigen. Wir hatten also einen Plan B, wenn es doch zu schlimm sein sollte. So war der erste Abend ein voller Erfolg und mit reichlich Bier, Wein und Süßkram klang ebendieser aus.

 

11.06.2020: Tag 1: Scheibenberg – Johanngeorgenstadt

Wir standen früh morgens auf und saßen tatsächlich schon um 8 Uhr beim gemeinsamen Frühstück. Irgendwann in der Nacht hatte es aufgehört zu regnen, aber am frühen Morgen wieder angefangen. Jetzt war der Himmel grau und es nieselte nur. Dunstwolken zogen vorbei. Wir beschlossen gleich in Regenklamotten zu starten, was eine gute Idee war. Der Nieselregen war eigentlich gar nicht so schlimm, aber die Strecke war ein einziges Schlammbad. Vom Scheibenberg ging es einige Meter hinunter in den Ort. Bei dem Downhill musste man kräftig in die Pedale treten, um nicht umzukippen. Wir versanken förmlich im Morast und sahen schon nach 100 Metern aus wie Säue. Dies sollte ein echter Männertag werden!

Von Scheibenberg (807m) führte der Weg zunächst moderat nach unten zum Unterbecken der großen Mittweida. Danach begann der gut zu fahrende Aufstieg zum Oberbecken des Pumpspeicherwerks Markersbach. Der Weg führte auf einer Schotterstrasse recht moderat nach oben. Der Regen hatte tatsächlich nachgelassen und hatte fast aufgehört. Die Auffahrten auf den Schotterpisten waren gut zu fahren, trotz der Nässe. Jetzt reifte in Oli der Plan die erste Etappe komplett zu fahren und am zweiten Tag die Etappe in Tschechien dranzuhängen. Immerhin hatten am Wochenbeginn die Grenzen zwischen Tschechien und Deutschland wieder geöffnet. Ich gebe zu, dass mich diese Idee zu dem Zeitpunkt reizte. Vom Oberbecken führte der Weg wieder hinunter über Pöhla nach Rittersgrün (728m). Jetzt begann der Aufstieg zum Rabenberg. Nach 28 km machten wir unsere Pause an der Himmelswiese (909m). Mittlerweile hatte es wieder begonnen zu regnen. Das Wetter war einfach erbärmlich. In einer Schutzhütte direkt über der Grenze aßen wir unsere Brote. Danach brachen wir auf und erreichten die Stempelstelle am Trailcenter Rabenberg. Jetzt stand der interessanteste Abschnitt auf dem Programm. Wir fuhren in den Flowing Ten Trail ein. Ein super-toller Trail mit schönen, leicht erhöhten Kurven. Hier kam trotz des Sauwetters echter Flow auf. Danach ging es in den Kyril-Trail. Dieser Trail hatte ein völlig anderes Gesicht. Statt flowiger Kurven war der Weg hier im ersten Teil verblockt und recht mühsam zu fahren. Im weiteren Verlauf kamen dann große Wurzelteppiche dazu. Dies wurde dann auch mir zum Verhängnis und die aufkeimende Souveränität im Downhill war mit einem Male weg. Viel zu langsam rollte ich auf eine nasse Wurzel. Mir war gleich klar, dass das nicht gut gehen konnte. Und schon merkte ich, wie das Vorderrad wegrutschte. Leider waren die Klickies durch den Schlamm derart verdreckt, dass sie auch nicht so schnell auslösten. Ich hatte also Zeit zu schauen, wohin ich fallen werde. Da es sich um ein recht weich aussehendes, mit Moos bewachsenes Stückchen Erde handelte, ergab ich mich meinem Schicksal und fiel mit einem lauten Platsch in das nasse Moos. Soweit, so gut – es hätte eigentlich nichts passieren müssen, aber leider verhedderte sich mein Daumen zwischen den Schalttriggern. Da hatte ich also mein Problem. Der Daumen tat höllisch weh und ich konnte ihn ab dem Zeitpunkt nicht mehr voll belasten, was den Spaß auf den weiteren Abfahrten deutlich minderte und auch das Schalten zu einer unangenehmen Beschäftigung machte. Aber egal, Indianer und Memmen kennen keinen Schmerz. Mir war nun auch die Lust auf eine große Runde abhanden gekommen und so teilte die Gruppe Oli mit, dass wir lieber unseren Plan B in die Tat umsetzen wollten und hier die Runde abbrechen und nach Johanngeorgenstadt fahren wollten. Wir erreichten also nach 39 km Erlabrunn (602m) am Fuße des Rabenbergs und brachen hier die erste Etappe ab. Auf der Strasse rollten wir gemütlich nach Johanngeorgenstadt (714m) und erreichten schließlich unsere Pension Edelweiß. Das Wirtspaar Steffen und Andrea empfingen uns sehr überrascht, da sie zunächst noch glaubten, wir hätten die komplette erste Etappe bewältigt. Steffen stellte sofort das Wasser für uns an, so dass wir die Bikes abspritzen und unsere verdreckten Klamotte auswaschen konnten. Andrea, die gute Fee, stellte uns 2 Eimer mit warmen Wasser hin. Hier konnten wir eine erste Grundreinigung der Beine machen. Die nassen Klamotten und die nassen Schuhe nahm sie sofort in Empfang und hängte die Sachen zum Trocknen auf. Das war echt toll, nochmal vielen Dank dafür. Sowas habe ich bisher noch nie erleben dürfen! Mittlerweile hatte es auch aufgehört zu regnen und wir beschlossen noch etwas für die Bildung zu tun. Wir besuchten eine Führung des Lehr- & Schaubergwerk Frisch Glück "Glöckl". Dort bekamen wir sehr interessante Einblicke in die Arbeit der Bergleute im Laufe der Zeit. Super ist vor allem, dass man mit Hammer und Schlegel selbst versuchen kann das Gestein von den Wänden abzuschlagen. Auch wird demonstriert, wie die Pressluft-Meisel damals funktionierten. Also sehr sehenswert. Anschließend besuchten wir den größten freistehenden Schwibbogen der Welt und die größte erzgebirgische Pyramide. Nach soviel Kultur ließen wir den Abend bei einem wirklich leckeren Essen ausklingen. Später am Abend kamen dann auch Jule und Axel im Edelweiß an. Beide starteten gemeinsam mit uns am Morgen in Scheibenberg. Wir trafen sie an der Himmelwiese und am Trailcenter. Jedoch sind beide trotz des miesen Wetters die komplette erste Etappe gefahren. Dafür gebührt beiden unser Respekt! Jule schien aber die letzten Kilometer nicht mehr genossen zu haben.

Strecke: 42,2 km, 1160 Hm, 3h44min, Durchschnitt: 12,4 km/h

 

 

12.06.2020: Tag 2: Johanngeorgenstadt - Oberwiesenthal

Es war ja beschlossene Sache, dass wir die erste Etappe fertig fahren wollten und mussten, um den begehrten Stein zu bekommen. Also saßen wir auch am zweiten Tag zeitig um 8 Uhr beim Frühstück. Jens musste jetzt der Corona-Pandemie Tribut zollen. Da er seinen Sohn während der Schließung der Schulen betreuen musste, konnte er nicht allzuviel trainieren und musste eingestehen, dass er die Tour wohl nicht schaffen würde. Joggel, der am ersten Tag kräftig Akku gespart hatte und jetzt über müde Beine klagte, ließ Jens natürlich nicht alleine. Beide ließen den letzten Teil der ersten Etappe aus und machte sich gemächlich auf zur zweiten Etappe nach Oberwiesenthal. Der Rest der Gruppe radelte jetzt bei strahlendem Sonnenschein zurück nach Erlabrunn (602m) und stieg wieder in die Tour ein. Von Erlabrunn führte uns der Weg zur Trinkwassertalsperre Sosa (642m). Dort holten wir uns den nächsten Stempel. Weiter ging es über Wolfsgrün nach Eibenstock (637m), wo die nächste Stempelstelle auf uns wartete. Jetzt begann die Auffahrt zum Auersberg. 8 km und gut 400 Hm wollten bezwungen werden. Dies schafften wir auch innerhalb einer Stunde. Auf dem Auersberg machten wir unsere wohlverdiente Pause und erfuhren, dass die Freunde nach einem Abstecher in der Tschechei gerade an der Himmelswiese eine Rast machten. Vom Auersberg ging es dann hinab nach Johanngeorgenstadt. Wir verzichteten auf den Trail parallel zur Strasse, da der Weg dermaßen schlammig war, dass man nur mit größter Mühe diesen fahren konnte. Nach 47 km, 1020 Hm und 4:30h erreichten wir wieder das Edelweiß. Unser Respekt für Jule und Axel war jetzt wirklich riesig. Wir hielten uns nicht lange auf und machten uns auf den Weg Richtung Oberwiesenthal. Zunächst ging es wieder den Rabenberg hinauf zur Himmelswiese (909m). Hier erfuhren wir, dass die Freunde mittlerweile den Fichtelberg erreicht hatten und dort auf uns warten wollten. Von der Himmelwiese ging es dann hinunter nach Rittersgrün, wo wir zur Mutter aller Boxenstopps kamen: Die ehrenamtliche Trinkpause im Garten der Familie Bleyl. Einen Riegel oder eine kühle Cola, dafür ein paar Euro in die Kasse des Vertrauens. Die Briefchen am Holzstapel zeugen von grenzenloser Dankbarkeit. In Rittersgrün, im Garten von Familie Bleyl, wurde dann auch gestanzt. Hier machten wir eine weitere Pause bei einem kühlen alkoholfreien Weizenbier. Leider konnten wir die Sonne nicht länger genießen, da wir ja eine Verabredung am Fichtelberg hatten. Von Rittersgrün ging es zunächst hoch nach Tellerhäuser (920m) und weiter hoch auf den Fichtelberg. Der Weg führte die ganze Zeit auf recht breiten Wegen direkt an der Grenze entlang. Die Steigungen waren eigentlich ganz gut zu fahren, aber genau hier, am letzten Anstieg machte der Weg eine scharfe Kurve und ein graues Band führte direkt in den Himmel. Jetzt sackte die Motivation schlagartig ab. Man konnte das Ziel schon sehen, aber der Weg dorthin war gemein. Auf 1,5 km mussten noch 170 Hm genommen werden, teilweise mit 16% Rampen. Mühsam keuchten wir hoch und erreichten schließlich nach 74,8 km und 8:40h den Gipfel des Fichtelberg (1215m). Dort trafen wir auch Jens und Joggel, sowie Jule und Axel. Das war mal ein großes Hallo. Nach einer kurzen Erholungspause mit Bier und Kuchen ging es auch schon weiter. Wir folgten der alten Winterrodelbahn hinab nach Oberwiesenthal (960m). Die Altstadt konnte uns nicht ganz überzeugen und auch unser Hotel Best Western Ahorn Hotel Oberwiesenthal war mit über 800 Betten recht groß und entsprechend unpersönlich. Nach dem Abendessen ließen wir diesen Abend auf einer Terrasse bei Wein und Bier ausklingen.

Strecke: 83,5 km, 2256 Hm, 6h43min, Durchschnitt: 12,4 km/h

(reine Strecke Tag 2: 34,9 km, 1090 Hm, 3h05min, Durchschnitt: 11,3 km/h)

 

 

 

13.06.2020: Tag 3: Oberwiesenthal – Scheibenberg

Wir wurden von der Hotelleitung für das Spätaufsteherfrühstück eingeteilt. D.h. Wir durften um 8:30 Uhr in den Frühstücksraum. Dies war uns nur recht, denn der dritte Tag war eher Kindergeburtstag. Die Schlussetappe war nominal nicht so schwer. Nach dem späten Frühstück radelten wir, wiederum bei strahlendem Sonnenschein, zunächst nur bis zum Hotel von unserer Skiflug-Legende Jens Weissflog. Dort nahmen wir einen leckeren Cappuccino und bestaunten die ausgestellten Medaillen und Trophäen. Nach diesem Zwischenstopp ging es immer leicht ondulierend eher bergab und dann hoch zum Bärenstein (886m). Dass wir die Stempelstelle dort fanden war wohl eher unserer Erfahrung zu verdanken. Sowohl der GPS-Track, als auch die Beschilderung wiesen uns nicht zur Stempelstelle hinauf. Dies war ein wenig schade, da sonst die Ausschilderung sehr gut war. Weiter ging es hinab ins Pohlatal und dann über die alte Bobbahn hoch zu unserer letzten Stempelstelle, dem Pöhlberg (817m). Jetzt ist mir klar, warum die Bobs so schnell werden. Teilweise betrug die Steigung über 20%. Auf dem Berg machten wir eine kurze Trinkpause und beschlossen in das bekannt Anaberg-Buchholz abzufahren und dort unsere Mittagspause zu machen. Aber auch dieser Ort konnte uns nicht überzeugen. Der Charme der Endziebziger lud uns nicht zum Verweilen ein. Wir radelten weiter Richtung Ziel. In Cunersdorf (654m, 41,2km) fanden wir dann doch eine gute Rastgelegenheit. Bei Julias Getränke Station hielten wir an. Die Station ist ähnlich der in Rittersgrün privat. Ein Eimer mit Wasser und kühlem Cola steht am Wegesrand. Eine Bank und eine schön gemähte Wiese laden ein hier kurz Rast zu machen. Jetzt meldete Joggel zum wiederholten Male an, dass er gerne noch einen Abstecher zum Räucherkegelmuseum in Crotendorf machen wollte. Wir stimmten natürlich sofort zu und verließen die Tour um das Museum zu besuchen. Von Crotendorf führte unser Weg dann direkt zu den Basalt-Orgelpfeiffen am Fuß des Scheibenbergs. Schließlich erreichten wir unser Ziel und unseren Startpunkt, das Bürger- und Berggasthaus Scheibenberg. Die Tour war geschafft. Im Schatten der Schirme konnten wir unsere Tour bis in die Nacht feiern.

Strecke: 59,2 km, 1414 Hm, 4h15min, Durchschnitt: 14,5 km/h

 

 

 

Gesamt-Tour: 184,9 km, 4830 Hm, 14h42min

 

Fazit:

Das Erzgebirge ist interessant. Dunkelwald ist tatsächlich der richtige Begriff. Für mich als Pfälzerwald-Biker ist der Unterschied deutlich. Mir gefällt der Wald tatsächlich besser. Leider waren die Wege recht unspektakulär. Ein wenig mehr Trails würden deutlich mehr Spaß machen. Zudem war das Wetter so schlecht, dass wir die wenigen Trails nicht so richtig genießen konnten. Ich denke das Trailcenter am Rabenberg ist richtig gut, wir konnten es halt nicht so recht erfahren. Ein echtes Manko ist die Aufteilung der Etappen gewesen. Wenn man die Tour in Bronze, also in 3 Tagen fahren möchte, ist eine Etappe mit über 80 km und über 2000 Hm, also ca. die Hälfte der Gesamtsrecke und Hm, nicht angebracht. Da hilft auch die Aussage nichts, dass die Hotels vor der Corona-Krise gebucht wurden. Insgesamt war es aber wieder eine tolle Tour mit tollen Freunden. Unsere Gemeinschaft tröstet über alle Unzulänglichkeiten hinweg. Ich freu mich schon auf weitere spannende Touren.

Zum Abschluss möchte ich noch einmal Steffen und Andrea von der Pension Edelweiß (www.pension-edelweis.de) für den Support und die vielen Infos zur Strecke und der Gegend danken. Wenn ich mal wieder ins Erzgebirge komme, werde ich auf jeden Fall bei euch absteigen.

Viele Grüße auch an Jule und Axel aus Fulda – es hat mit euch Spaß gemacht.

Allen Anderen „Glück auf“