Endlich, es kommen die lang ersehnten Lockerungen, die Fallzahlen der Corona-Pandemie fallen und das Impftempo nimmt an Fahrt auf. Somit konnten wir uns in der Hoffnung auf weitere Lockerungen an die Planung für unsere diesjährige Memmentour machen. Nachdem Steffen im schönen Wallis seinen Urlaub verbracht und uns von der Natur vorgeschwärmt hatte, war klar, dass wir diesmal den Stoneman Glaciara in Angriff nehmen wollten. "127 km und 4700 spektakuläre Höhenmeter zwischen Gletschern, zahllosen 4.000ern und der faszinierenden Mystik jahrhundertealter Bergdörfer" standen auf dem Programm. Highlight sollte der Aletschgetscher werden. Laut Wikipedia ist der Aletschgletscher der flächenmäßig größte und längste Gletscher der Alpen, seine Länge beträgt 22,6 km.

 

Wir beschlossen die Tour in 3 Etappen zu fahren. Unsere Unterkunft war in Fiesch, so dass folgende Etappen geplant waren:

  1. Fiesch – Mörel: 49,3 km, 1940 Hm

  2. Mörel – Ernen: 42,8 km, 1990 Hm

  3. Ernen – Fiesch: 34,9 km, 770 Hm

Wir, die Memmen Oli, Karl, Steffen, Mülli, Andreas und ich, reisten schon am 04.08. an um ausgeruht und entspannt an den Start gehen zu können. Außerdem hatte Steffen eine schöne Wanderung herausgesucht, um die Knochen nach der langen Autofahrt wieder zu mobilisieren.

 

Tag 0: Wanderung

 

Die Anfahrt war wenig spektakulär, wir erreichten den Parkplatz in Fieschertal um die Mittagszeit. Leider spielte das Wetter nicht so recht mit, der Himmel war bewölkt und es begann leicht zu nieseln. Nach einem Picknick im Wartehäuschen einer Bushaltestelle wanderten wir los. Ziel war die Hängebrücke Aspi-Titter, die über die 120 m tiefe Weisswasserschlucht am Fuße des Fieschergletscher führt. Die Hängebrücke hat eine Länge von 160 m. Der Weg führte uns vom Fieschertal von 1120 m Höhe innerhalb von rund 3 km zur Hängebrücke auf 1630 m. Leider war die komplette Schlucht in Wolken gehüllt, so dass wir weder das Ende der Brücke noch die Tiefe der Schlucht sehen konnten. Alles war weiß. Auf der anderen Seite ging es dann noch einmal gut einen Kilometer hoch hinauf auf 1810 m. Somit hatten wir in 4,36 km gut 700 Hm erwandert. Eine entspannte Wandertour vor dem Stoneman sieht anders aus. Zurück ging es über Ried und Egga ins Fieschertal. Jetzt konnten wir zum ersten Mal die tollen, alten Holzhäuser sehen. Man kam sich vor wie in der Filmkulisse eines Heimatfilmes aus dem letzten Jahrhundert.

 

Tourdaten: 10,1 km, 700 Hm

 

 

  

Tag 1: Fiesch – Breithorn – Binn – Ernen – Fiesch

 

Das Alpenwetter – manchmal ein Drama, manchmal eine Freude. Am Vorabend war es wohl ersteres. Die Vorhersage für die nächsten Tage waren eher ernüchternd. Am ersten Tag sollte es trüb und wolkig sein. Am zweiten Tag war Sonne und Kaiserwetter angesagt, während am dritten Tag nur Regen gemeldet wurde. Wir beschlossen spontan die Tour in 2 Tagen zu fahren. Dies bedeutete, dass unsere erste Etappe von Fiesch über das Breithorn, Binn, Reckingen, Bellwald und zurück nach Fiesch führen sollte. Es sollten also rund 70 km und 2500 Hm gefahren werden. Dementsprechend früh (08:30 Uhr) machten wir uns nach einem leckeren Frühstück auf den Weg.

 

Von Fiesch ging es zunächst auf der Strasse zum Einstieg in die Tour nach Grengols. Leider hatten wir schon auf diesem Teilstück die erste Panne. Oli, normalerweise ein erfahrener Schrauber hatte im Vorfeld die Kette gewechselt und beim Zusammennieten der neuen Kette wohl geschludert. Im ersten kurzen Anstieg verabschiedete sich zuerst der Nietstift und dann auch die komplette Kette. Oli stand unten ohne mit fragendem Gesicht neben seinem Bike. Das Problem war durch das Einfügen eines Kettenschlosses rasch gelöst. Oli konnte ohne weitere Einschränkungen weiterfahren. Nach einem schönen Einrollen auf der Straße über 9 km ging es dann richtig los. Der Aufstieg zum Breithorn lag vor uns. Von 1080 m Höhe zog sich der gut fahrbare Weg in 16 Kehren innerhalb von 11 km auf 2500 m Höhe. Die Steigung blieb auf der kompletten Strecke zwischen 10% und 15%. „Mit welchem Reifendruck fährst Du, Steffen?“, wollte Karl wissen. Die Antwort lautete: „Knapp über 2 bar, warum?“ „Du musst stark zugenommen haben, oder Du hast einen Platten, Dein Hinterrad ist ganz schön platt!“ Dies war für Memme Steffen das Zeichen vom Sattel zu springen und den Zustand seines Hinterrads zu begutachten. Das Ergebnis war ernüchternd, der Reifen war platt. Glücklicherweise konnte sich Steffen auf die Mithilfe seiner Freunde verlassen. Oli betätigte sich als Radhalter, Andreas wechselte den Schlauch, Mülli flickte das Loch im alten Schlauch, Karl hielt die Ventilkäppchen fest, damit sie nicht verloren gingen und ich rollte den geflickten Schlauch ordentlich zusammen. Steffen konnte während dieser Zeit relativ entspannt dem Treiben zuschauen. Und schon nach kurzer Zeit ging es weiter. Wir erreichten den Gipfel und die erste Stempelstelle um 13:00 Uhr. Leider blieb keine Zeit, um am Gipfel zu verweilen. Kalter Wind pfiff uns um die Ohren. Jeder war froh, warme und trockene Klamotten anzuziehen.

 

Die Abfahrt gestaltete sich als recht problemlos. Auf breiten Wegen ging es wieder talwärts. Mit jedem Meter nach unten stieg die Temperatur und das Wetter verbesserte sich zunehmend. Gegen 15 Uhr erreichten wir das idyllische Städtchen Binn. Dort befand sich die zweite Stempelstelle und direkt hinter der historischen Brücke eine Kneipe, die zum Verweilen einlud. Bei einem Bier im Sonnenschein checkten wir erneut unsere Wetter Apps und stellten hocherfreut fest, dass für den dritten Tag mittlerweile gutes Wetter gemeldet war. Es sollte erst ab 14 Uhr regnen. Die Entscheidung war schnell getroffen: wir fahren die Tour nun doch in 3 Tagen. Ein zweites Bier besiegelte dieses Vorhaben. Nach dieser Pause ging es von Binn entlang der Strasse hinab über Ausserbinn Richtung Fiesch. Leider verpassten Karl und Andreas den Abzweig zum einzigen Trail dieses Tages. Für den Rest ging es über die hohe Gasse nach Niederernen und weiter nach Fiesch. Gegen 18 Uhr erreichten wir wieder unser Hotel.

 

Tourdaten: 48,98 km, 4h19min Fahrzeit, 11,31 km/h Durchschnitt, 1844 Hm

 

 

Tag 2: Fiesch – Märjela (Aletschgletscher) – Moosfluh – Mörel

 

Der Tag begann mit Sonnenschein. Keine Wolke am Himmel, so hatten wir uns das vorgestellt. Wir mussten leider von der vorgegebenen Route abweichen, da wir den Gletscher bei schönem Wetter erleben wollten. Wir starteten wieder gegen 08:30 Uhr um nicht in Zeitnot zu geraten. Von Fiesch führte uns der Weg zunächst Richtung Lax. Nach 3 km erreichten wir die Auffahrt zum Aletschgletscher. Der Weg zog sich, zum Glück nicht so steil wie am Vortag, von 1180m Höhe in 10 km auf 2240m Höhe bis zum Gipfel. Gegen Mittag erreichten wir die Fiescheralp und da das Wetter so super war, genossen wir auf der Terrasse erst einmal einen Kaffee. So gestärkt machten wir uns wieder auf, den Gletscher zu sehen. Der Weg selbst war recht angenehm, keine technischen Herausforderungen soweit und jetzt auch auf einer Höhe ondulierend. Wir erreichten bei Kilometer 16,9 den Tälligrattunnel, der fast genau einen Kilometer lang ist und uns zur Stempelstelle Märjela führte. Glücklicherweise war der Tunnel beleuchtet – zwar spärlich, aber doch einigermaßen ausreichend. Auch war der Untergrund fest, so dass es kein Problem war durch die großen Pfützen zu fahren. Alle schafften das ohne nasse Füße zu bekommen.

 

Direkt hinter der Stempelstelle stellten wir die Bikes ab und machten uns zu Fuß auf den Weg zum Gletscher. Nach einer Wanderung von 1 Kilometer erreichten wir einen tollen Platz mit einem grandiosen Blick auf den Gletscher. Wir sparten uns die restlichen Meter zum Gletschereis und machten in der Sonne eine Pause. Ein wahnsinniges Gefühl auf so einen mächtigen Gletscher zu blicken. Leider mussten wir dann doch weiter.

 

Jetzt begann auch der anspruchsvolle Teil der Tour. Der Trail führte jetzt eigentlich immer auf der gleichen Höhe um den Tälligrat. Zum größten Teil war die Strecke fahrbar, wenn man die weidenden Schafe rechtzeitig vom Weg jagen konnte. Natürlich gab es auch brutal steile Rampen, die absolut unfahrbar waren. Hier war wohl oder übel schieben angesagt. Nach 25 km erreichten wir wieder die Fiescheralp. Jetzt ging es weiter zur Bettmeralp und zum Blausee (33,5 km, 2200 Hm). Ab hier war der Weg absolut unfahrbar. Wir quälten uns über 2 km hinauf nach Moosfluh (2360 Hm). Die Bikes mussten wir fast die ganze Strecke tragen. In Moosfluh wurden wir mit einem letzten Blick auf den gewaltigen Gletscher belohnt.

 

Jetzt stand die Abfahrt auf dem Programm. Recht ruppig, aber doch größtenteils fahrbar ging es wieder zurück zum Blausee. Super technische Trails lagen vor uns. Am Golmenegg war es dann soweit. Karl durfte unter den bewundernden Augen der Memmenschar seinen neu erworbenen Bremskolbenspreizer einsetzen und wechselte vorsichtshalber die Bremsbeläge. Für den weiteren Downhill schwante mir schon böses. Weiter ging es vorbei an der Riederalp den alten Saumpfad hinunter. Mittlerweile war der Weg extrem schwierig. Sehr steil, teilweise weit über 20%, schottrig und mit tiefen Gräben ging es ins Tal. Auf ebendieser Abfahrt passierte es dann auch – Andreas rutschte in einer Kurve das Vorderrad weg und er stürzte. Zum Glück war sein Tempo nicht allzu hoch, so dass er unverletzt blieb. Ab dem Zeitpunkt entschwand er nicht mehr aus meinem Blickfeld. Im letzten Teilstück war dann auch Karl dran. Bis hier war es für ihn sensationell gelaufen. Er fuhr wie in einer anderen Liga traumhaft sicher die steilsten Rampen hinunter. Jedenfalls bis kurz vor Mörel. Auf einem extrem steilen Stück hob es ihn aus dem Sattel, nachdem er einen Stein unglücklich erwischt hatte und mit einem sehenswerten Salto folg er in eine Wiese. Auf den ersten Blick hatte er sich nur eine kleine Abschürfung am Ellbogen zugezogen und seine Rippen taten ihm etwas weh. Aber auch das konnte ihn nicht wirklich schocken. Mit nun moderatem Tempo fuhren wir weiter hinab nach Greich und erreichten schließlich Mörel. In Anbetracht der Tatsache, dass wir ja Genussmenschen sind, verzichteten wir auf eine Weiterfahrt und beschlossen in Mörel bei einem Bier die Tour zu beenden. Den weiteren Rückweg erledigten wir mit der Bahn.

 

Tourdaten: 52,30 km (+ 2 km Wanderung), 6h27min Fahrzeit, 8,40 km/h Durchschnitt, 2140 Hm

 

 

Tag 3: Fiesch – Reckingen – Bellwald – Fiesch

 

Der Tag begann verheißungsvoll. Die Sonne strahlte und die Wetterprognose hatte sich soweit bewahrheitet. Der Regen sollte tatsächlich erst ab 14 Uhr kommen. Somit war die letzte Etappe von geschätzten 35 km und 800 Hm eher ein vormittägliches Ausfahren. Wir beschlossen trotzdem von der gewohnten Startzeit nicht abzuweichen, um keinerlei Risiken einzugehen. So standen alle Memmen pünktlich um 08:30 Uhr am Start. Kurz vor der Abfahrt wollte Karl noch rasch nach seiner Schaltung schauen. Seit dem Sturz am Vortag ging diese recht schwer. Das offensichtliche Problem war schnell gefunden. Beim Sturz dreht sich der Lenker um 180° und wurde vom Schaltzug aufgefangen. Dies hatte zur Folge, dass die Außenhülle aus der Hülse rutschte. Für Schrauber wie wir war das kein Problem, aber leider war dies nur das sichtbare Malheur. Auch nachdem Außenzug und Hülse wieder korrekt zusammengesteckt waren, ließ sich der Schalttrigger nicht mehr bewegen. Ein Schalten war somit unmöglich. Die Lösung für Karl wäre eine Tour als Singlespeeder gewesen, aber das wollte er sich nun auch nicht antun. Somit war klar, die letzte Etappe fand ohne unseren Karl statt. Aber richtige Freunde stehen zusammen. Hatte sich bei der letzten Stoneman Tour Steffen geopfert, um seinem notleidenden Freund Beistand zu leisten, so beschloss ich, dass Karl nicht alleine bleiben muss. War natürlich nicht ganz uneigennützig von mir. Zum einen erschien mir die Etappe nicht ganz so spektakulär und zum anderen hatte ich keine Lust vom drohenden Regen auf der letzten Abfahrt vom Bellwald überrascht zu werden. Somit verabschiedeten wir unsere Freunde zur letzten Etappe und machten uns auf den Weg zum örtlichen Bikehändler. Dort wurde festgestellt, dass die Grundplatte im Trigger gebrochen war und der komplette Trigger getauscht werden musste.

 

Somit starteten statt 6 nur noch 4 kleine Memmen auf die letzte Etappe. Was war wohl der wahre Grund für das Ausscheiden von Christian? Wollte er wirklich einfach nur Karls bester Freund sein? Hielten ihn nicht eher die Aussicht auf Regen und eine körperliche Schwäche vom Bestreiten des finalen Streckenabschnitts ab? Mit Bedauern über die Teilung der Truppe rollten wir durch Fiesch hinab zur Rhone (Rotten), um dann gleich den ersten schweißtreibenden Anstieg nach Ernen zu erklimmen. Die Route führt, leicht ondulierend das Rhonetal entlang in Richtung Reckingen, durch schnuffige walisische Dörfer mit typischen Häusern und Scheunen. Immer wieder waren wir begeistert von der Ursprünglichkeit, die diese kleinen Siedlungen ausstrahlten. Genau so hatten wir uns das Wallis vorgestellt. Rechkingen stellt als nordöstlichster Ort den Wendepunkt der Strecke dar und bezaubert durch seinen historischen Ortskern mit begehbarer Scheune und dem Grand Tour of Switzerland Foto-Spot. 


Leider beginnt hier auch ein teils auf bzw. an der Straße langführender Streckenabschnitt. Wir waren froh, als sich unser Weg dann rechts von der Straße den Berg hinauf in einen schmalen Trail verwandelte. Allerdings nur kurz. Denn der nun folgende Trail schien kein Ende mehr zu nehmen und unsere von zwei anstrengenden Tagen bereits stark mitgenommenen Muskelpaketchen schienen nur noch bedingt leistungsfähig zu sein. Lediglich Andreas der Unermüdliche powerte unerschütterlich mit voller Kraft voraus den Berg hoch. Ahnte Christian beim Etappenrstart bereits, dass Andreas uns die Vorzüge seines Hardtails beim Erklimmen von Bergen vor Augen führen würde? Glücklich erreichten wir die ersten Häuser am Rande von Bellwald und freuten uns wieder mal zu früh auf die vor uns liegende Abfahrt. Zunächst wand sich der Weg durch die schmalen Gassen von Bellwald, leicht ansteigend durch den Ort und in den angrenzenden Wald. Dort war es. Das Ziel aller Stonememmen. Die Stoneman-Statue. Mit letzter Kraft schleppten wir uns hin, um unsere Leistung durch ein Gruppenbild zu verewigen.

 

Mittlerweile zogen immer dunklere Wolken auf und wir beschlossen den am Ankunftstag bereits erwanderten Trail abzufahren, bevor er durch herunterstürzende Wassermassen unfahrbar wird. Etwas entkräftet verlangte uns die Abfahrt dann noch einiges ab. Wurzeln, große Steine und Broken, Feuchtigkeit verlangten volle Konzentration. 

 

Tourdaten: 39,8 km, 3h36min Fahrzeit, 11,1 km/h Durchschnitt, 1010 Hm

 

 

 

Fazit

 

Der Stoneman Glaciara war eine echte Herausforderung. Es ist immer wieder toll die traumhafte Bergkulisse zu erleben. Ein echtes Highlight ist der Aletschgletscher. Es ist beeindruckend solch gewaltige Eismassen zu sehen. Aber es macht auch nachdenklich, wenn man sieht, wie stark der Gletscher schon geschrumpft ist. Fahrtechnisch war unser erster Tag zum Breithorn keine Herausforderung. Da kam es eher auf die innere Einstellung an um 1500 m stur nach oben zu kurbeln. Die Etappe am Aletschgletscher war da schon ein anderes Kaliber. Die Auffahrt war noch problemlos machbar, aber die Runde auf dem Grat verlangt einem alles ab. Der Weg zum Checkpoint Moosfluh ist heftig. Hier heißt es schieben, schwitzen, stöhnen. Die Abfahrt hinab nach Mörel ist dann wirklich knifflig. Da ist höchste Konzentration gefordert. Mein persönliches Highlight jedoch sind die alten Häuser, die liebevoll restauriert sind und einen wirklich verzaubern und in eine andere Zeit zurückversetzen. Ein Muss ist meiner Meinung nach ein Halt in Binn an der historischen Brücke.

 

Noch ein kurzes Wort zu unserer Unterkunft: Wir sind im Design Hotel Christania Superior abgestiegen. Aus meiner Sicht ist die Lage des Hotels hervorragend. Sowohl die 2- als auch die 3-Tages Tour können von dort gestartet werden. Die Zimmer sind spitze und das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen. Der Chef Marco kann zur Tourplanung gute Infos geben. Alles in allem haben wir uns dort sehr wohl gefühlt.

 

Da unter uns einige Stoneman Wiederholungstäter sind, haben wir auch das digitale Starterpaket Stoneman Now! getestet. Wir halten es noch nicht für empfehlenswert, da es technisch nicht ausgereift ist. Die aktuelle Position wurde nur auf einem der Smartphones erkannt. Folglich musste dann die aktuelle Stempelstelle manuell ausgewählt und eine Frage durch Eingabe eines bestimmten Wortes auf der Infotafel beantwortet werden. An unserer ersten Stempelstelle fehlte aber die Infotafel. beantwortung unmöglich. Durch mehrmaliges Drücken von "weiter" ohne eine Eingabe, ließ sich dies aber meistern. Plant man aber die Route um , so dass die Stempelstellen nicht mehr in der vorgegebenen Reihenfolge abgefahren werden, so versagt die digitale Startkarte komplett. Hier ist Nachbesserung erforderlich!